Warum Michael Raffl trotz des harten Gegners glücklich ist

Die meisten Punkte (120), die beste Tordifferenz (+59) und mit Alexander Owetschkin den besten Torschützen (50 Treffer) der Saison – der Play-off-Gegner der Philadelphia Flyers mit Michael Raffl hätte nicht härter sein können. Die Flyers treffen ab Donnerstag im Conference-Viertelfinale in einer Best-of-seven-Serie auf die Washington Capitals, das dominierende Team des Grunddurchganges in der National Hockey League.

Obwohl Raffl und die Flyers in diesem Duell Außenseiter sind, haben sie in der laufenden Saison zwei der vier Duelle mit den Capitals gewonnen. Das letzte Aufeinandertreffen im Play-off gewann Philadelphia 2008.

Dauerläufer in der Knochenmühle

Michael Raffl kann mit einem guten Gefühl in das Play-off starten. Der 27-jährige Stürmer erzielte beim 5:2 gegen die New York Islanders in der letzten Partie ein Tor, bereitete zwei weitere vor und wurde zum besten Spieler des Abends gewählt. Und er hat sich mit seinem Einsatz einen schönen Rekord erarbeitet. Weil nämlich Top-Torschütze Wayne Simmonds für das Play-off geschont wurde, ist Raffl der einzige Flyers-Profi, der alle 82 Spiele im Grunddurchgang von Oktober bis Sonntag absolviert hat. Eine beachtliche Leistung in der Knochenmühle der besten und härtesten Eishockey-Liga der Welt.

Raffls Treffer gegen die Islanders

„Das ist schön. Ich war die gesamte Saison ziemlich fit – im Gegensatz zu den letzten Jahren“, sagte Raffl am Sonntag. In der Saison 2014/’15 hatte Raffl eine Lungenentzündung und einen gebrochenen Fuß. Voll fit war er aber auch heuer nicht immer. Aber es hat nicht dafür gereicht, um ihn vom Spielen abzuhalten. „Angeschlagen bist du oft. Es kommt darauf an, wie schlimm. Ich hatte das Glück, dass ich immer aufs Eis gehen konnte.“

Auf das Duell mit Washington freut sich Raffl, der in seinen drei NHL-Saison zum zweiten Mal das Play-off erreichte, besonders: „Das ist großartig. Alle von uns sind glücklich. Man kann im Play-off jeden schlagen. Es kommt nicht wirklich darauf an, gegen wen du spielst.“

Vanek fehlt

Thomas Vanek wird beim Play-off-Auftakt seiner Minnesota Wild in Dallas verletzungsbedingt fehlen. Der Grazer hat in seiner elften NHL-Saison mit 0,55 Scorerpunkten pro Partie den schlechtesten Schnitt seiner Karriere. Mit 18 Toren und 23 Assists ist er auch nur siebentbester Scorer der Wild. Gegen Dallas hat Minnesota drei der vier Saisonduelle verloren.

Die Play-off-Duelle

Eastern Conference: Washington Capitals – Philadelphia Flyers (Raffl), Florida Panthers – New York Islanders, Tampa Bay Lightning – Detroit Red Wings, Pittsburgh Penguins – New York Rangers
Western Conference: Dallas Stars – Minnesota Wild (Vanek), St. Louis Blues – Chicago Blackhawks, Anaheim Ducks – Nashville Predators, Los Angeles Kings – San Jose Sharks

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