Türkische Soldaten bei PKK-Angriffen getötet

Bei mehreren der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zugeschriebenen Angriffen auf die türkische Armee sind binnen zwei Tagen mindestens zwölf Soldaten getötet worden. Türkischen Medienberichten zufolge wurden bei zwei Attacken am Sonntag vier Soldaten getötet und acht weitere verletzt. Am Freitag wurden laut Armee acht Soldaten beim schwersten Angriff der Kurdenrebellen seit dem gescheiterten Militärputsch vor zwei Wochen getötet.

Drei Soldaten wurden Medienberichten zufolge am Sonntag während eines Militäreinsatzes in der Provinz Ordu im Nordosten der Türkei getötet. Zwei weitere wurden verletzt, als Kämpfer der verbotenen PKK das Feuer eröffneten, wie die Nachrichtenagentur Dogan unter Berufung auf den Gouverneur Irfan Balkanlioglu berichtete. Demnach lief der Einsatz im Distrikt Mesudiye noch.

Bei einer weiteren Attacke in der südöstlichen Provinz Hakkari wurde ein Soldat getötet, wie die Armee mitteilte. Sechs weitere wurden demnach verletzt. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu lieferten sich PKK und Armee Kämpfe im Distrikt Altinsu.

Erst am Freitag war eine Militäreinheit während einer Patrouillenfahrt in der Provinz Hakkari angegriffen worden. Dabei wurden acht Soldaten getötet und 25 weitere verletzt, wie die Armee mitteilte. Demnach flogen türkische Kampfjets Luftangriffe zur Unterstützung der Soldaten am Boden.

Die türkische Armee geht im Südosten des Landes seit einem Jahr mit großer Härte gegen mutmaßliche PKK-Kämpfer und ihre Unterstützer vor. Die PKK attackiert ihrerseits regelmäßig türkische Soldaten und Sicherheitskräfte.

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(APA/AFP)

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