Neues Volksblatt: „Islam(ismus)“ (von Harald Gruber)

Linz (OTS) Jetzt hat der streitbare Salzburger Weihbischof Andreas Laun also eine Bühne gefunden. In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Profil“ darf der als Hardliner bekannte Gottesmann seine Tiraden gegen den Islam loslassen. Laun fordert ein wehrhaftes Christentum in der Form, dass man „aufhört, den Islam schönzureden und so zu tun, als ob der Islam eine friedliebende Religion wäre“. Laun plädiert zudem für eine Missionierung der Muslime, „indem wir sie mit Jesus Christus bekannt machen.“
Der Weihbischof blendet jedoch aus, dass auch die Schriften des Christentums — wenn, wie aus dem Koran, nur auszugsweise zitiert wird — durchaus Zweifel an der Friedens- und Nächstenliebe aufkommen lassen könnten.
Daher setzt Laun mit seiner Schelte an der falschen Stelle an. Es geht im Kampf für ein friedliches Miteinander nämlich nicht darum, „den Islam“ zu ächten, sondern darum, dessen Irrlehrer zu ächten. Denn es sind Irrlehrer, die den Erdball unter dem vermeintlichen Banner des Islam mit Grausamkeiten überziehen.
Gefordert wären also längst die zentralen Gelehrten der islamischen Welt. Diese Glaubenslehrer — von Südostasien über die Arabische Halbinsel bis nach Nordafrika und Europa — müssen endlich aufstehen, die reine Lehre des Islam darlegen und damit gewälttätige Irrlehrer und deren (finanzkräftige) Unterstützer im Rahmen einer Islamischen Weltkonferenz an den internationalen Pranger stellen.

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