Getriebewechsel: Fünf Plätze Strafe für Hamilton

Die Pechsträhne des amtierenden Weltmeisters Lewis Hamilton reißt einfach nicht ab. Nachdem ihn Williams-Pilot Valtteri Bottas beim Grand Prix von Bahrain in Kurve eins torpediert und dadurch weit zurückgeworfen hatte, startet der Mercedes-Pilot auch das Grand-Prix-Wochenende in China mit einem Handicap. Am Boliden des Briten musste als Folge des Bottas-Crashs das Getriebe getauscht werden.

Der Getriebetausch zieht für Hamilton jedoch eine Rückversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung nach sich. Demnach startet der Weltmeister in China bestenfalls vom sechsten Startplatz aus. Ein Getriebetausch ist in der Formel 1 nur nach jeweils sechs Rennen – also frühestens nach dem Monaco-Grand-Prix Ende Mai – erlaubt. Nur wenn Hamilton in Bahrain ausgeschieden wäre, hätte Mercedes das Getriebe straffrei wechseln können.

Formula 1 World Championship 2016Foto: DIENER/EM Die erste Kurve in Bahrain: Sekunden später traf Bottas das Heck von Hamilton.

Weiter Ungewissheit über Alonso-Start

Dennoch gibt man sich bei Mercedes kampflustig. „Von allen Strecken, auf denen man eine Rückversetzung kassieren kann, ist das hier eine der besseren“, heißt es auf Twitter. Und tatsächlich gilt der Shanghai International Circuit als eine Strecke mit guten Überholmöglichkeiten – vor allem, weil hier die längste Gerade im Formel-1-Kalender zu bewältigen ist.

Während Hamilton also bestenfalls aus Reihe drei ins Rennen geht, muss ein anderer weiter um seinen Start bangen: Nach wie vor gibt es kein grünes Licht der FIA-Ärzte für Doppelweltmeister Fernando Alonso. Der Spanier hatte nach seinem Horrorcrash beim Saisonauftakt in Australien das letzte Rennen in Bahrain verpasst, für ihn war der Belgier Stoffel Vandoorne eingesprungen. In China wartet Alonso weiterhin auf die Entscheidung der Ärzte.

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