Freies Training China: Sorge nach Reifenschäden

Aufregung zum Start in das Grand-Prix-Wochenende: Im ersten Freien Training in Shanghai platzten gleich drei Reifen. Drei Mal war jeweils der linke Hinterreifen betroffen, zwei Mal am Williams-Boliden von Felipe Massa. Das zweite Opfer war Renault-Pilot Kevin Magnussen. Wegen der Reifenschäden war das erste Training zweimal unterbrochen worden.

AUTO-PRIX-CHN-F1Foto: APA/AFP/JOHANNES EISELE An Felipe Massas Williams traten gleich zwei Schäden auf. Nachdem sich anfangs Sorge breit gemacht hatte, es könnte ein Reifenproblem wie 2013 in Silverstone bestehen, als gleich sechs Hinterreifen platzten, versicherte Reifenhersteller Pirelli rasch, dass mit den Pneus alles in Ordnung sei. Die Untersuchungen, die man vor Ort an den beschädigten Reifen durchführte, zeigten, dass die Schäden bei Massa wegen technischer Probleme mit der Felge aufgetreten waren.

Grünes Licht für Alonso – Mercedes in Führung

„Die Felge streifte an der Verkleidung der Bremse“, meint der ehemalige Formel-1-Pilot und jetzige Sky-Kommentator Marc Surer . „Das hat die Felge durchgescheuert, sie ist geplatzt, dann ist sie auseinander geflogen.“ Der Reifenschaden bei Kevin Magnussen hingegen war laut Pirelli eine Folge von auf der Strecke liegenden Trümmerteilen, die der Däne überfahren hätte.

AUTO-PRIX-CHN-F1Foto: APA/AFP/WANG ZHAO Fernando Alonso hat das endgültige OK für Sonntag bekommen. Während der Reifensorgen ging beinahe unter, dass McLaren-Pilot Fernando Alonso von den FIA-Ärzten das endgültige OK für einen Start am Sonntag bekommen hatte. Der Spanier war nach einer Untersuchung am Donnerstag zwar zum ersten Freien Training zugelassen worden, hatte jedoch danach bei den Ärzten erscheinen müssen, um festzustellen, ob die Rippenbrüche, die er sich bei seinem Unfall in Melbourne zugezogen hatte, noch eine Gefahr darstellten.

Die Zeitentabelle am Ende des wegen der Unterbrechungen wenig aussagekräftigen Freien Trainings führte Mercedes-Pilot Nico Rosberg vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel an.

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