China-GP: Comeback von Alonso noch fraglich

Der Saisonstart von McLaren-Pilot Fernando Alonso ist nicht nach Plan verlaufen. Beim Auftaktrennen in Australien kollidierte der Spanier spektakulär mit dem Haas-Boliden von Esteban Gutierrez. Die Folgen des gefährlichen Unfalls spürte Alonso auch in Bahrain noch – aufgrund von Rippenbrüchen erteilten ihm die FIA-Rennärzte ein Startverbot, sodass der Belgier Stoffel Vandoorne überraschend zu seinem Formel-1-Debüt kam und auf Anhieb die bisher einzige Punkteplatzierung von McLaren in diesem Jahr einfuhr.

AUTO-PRIX-AUSFoto: APA/AFP/MAX BLYTON Fernando Alonso leidet nach wie vor unter dem Horrorcrash von Melbourne. Alonso begnügte sich in Bahrain notgedrungen mit der Beraterrolle, zeigte sich aber optimistisch, dass er in China wieder am Steuer seines McLaren sitzen würde. Ganz so sicher ist das jedoch noch nicht. Deshalb hat McLaren Ersatzmann Vandoorne nach Shanghai beordert, wo sich der Belgier unter Umständen Hoffnungen auf sein zweites Formel-1-Rennen machen darf.

Kein guter Saisonstart für McLaren

„Ich habe mich normal auf mein Rennen vorbereitet, aber eine Unsicherheit bleibt“, so Alonso, „so lange ich von den Ärzten nicht die Freigabe erhalte, dürfen wir nichts als sicher annehmen.“ Shanghai wäre ein gutes Pflaster für ein Comeback, hier konnte Alonso bereits zwei Siege verbuchen. Davon ist McLaren im zweiten Jahr mit dem einstigen Erfolgspartner Honda allerdings weiterhin weit entfernt.

Bahrain Formula One Grand PrixFoto: EPA/VALDRIN XHEMAJ Starkes Debüt: Bei seinem ersten Grand Prix fuhr Vandoorne gleich in die Punkte. Bisher hatte nur Stoffel Vandoorne punkten können. Nach einem 14. Platz in Australien musste Button seinen Boliden in Bahrain abstellen; im Auto des Engländers „gab es ein mechanisches Problem“, wie Honda-Formel-1-Projektleiter Yusuke Hasegawa erklärte. Bitter: Sowohl bei Alonso als auch bei Button ist einer von fünf erlaubten Motoren bereits nach einem Zehntel der Saison nicht mehr zu gebrauchen. Im Vorjahr hatte Honda zum Saisonende hin häufig die Motoren wechseln müssen – die Folge waren teils absurde Rückversetzungen in der Startaufstellung gewesen.

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